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Die Schießsaison beginnt wieder am Freitag den 22. Februar!
 
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Geschrieben von Stephan Kleiner   
Samstag, 1. März 2008

Der Schützenverein

FROHSINN Ruhstorf

 

Ruhstorf: Rückblick auf 60 Jahre Schützenverein Frohsinn Ruhstorf

 

Heute vor 60 Jahren wurde der Schützenverein Frohsinn Ruhstorf im Herbergslokal „Zum Oberwirt“ gegründet. Bei der Gründung zählte der Verein bereits 33 Mitglieder. Der Name „Frohsinn-Schützen“ wurde auf Vorschlag der Herbergsmutter, der „Oberwirtsmaria“, angenommen. Als 1. Schützenmeister führte Matthias Orthuber den Verein an. Nach kurzer Zeit, Anfang 1956, ging dieses Amt an Michael Schweikl über. Wegen Geldmangels schoss man mit einem von Max Valtl geliehenen Luftgewehr, im Gastzimmer der Wirtschaft auf die in selten mehr als fünf Metern Entfernung aufgehängten Scheiben, was heute kaum mehr vorstellbar wäre. Die erste Königswürde holte sich Ludwig Krieger und die erste Jahresmeisterschaft sicherte sich Wolfgang Bauer sen.

 

Eine Besonderheit der damaligen Zeit war der Zieler, der die geschossenen Ringe anzeigte. Diese Aufgabe erledigte in den Anfangsjahren mit Freuden das Gründungsmitglied Edi Peyerl, da es für diese Tätigkeit meist einen kleinen Obolus gab.

 

1959 schwebte wegen einiger Querelen die Auflösung des noch jungen Vereins wie ein Damoklesschwert über den Schützen. Doch zu Beginn der Schießsaison im Herbst 1959 wählte die Mitgliederversammlung mit Helmut Kleiner als 1.Schützenmeister, Max Schuder als zweiten Schützenmeister, Ludwig Enzinger als Schriftführer und Xaver Aigner als Kassier eine neue Vorstandschaft, die unerwartet schnell wieder Leben in den Verein brachte. Das Interesse am Schießsport wuchs rasch an und so fasste man bald den Entschluss, das erste Vereinsgewehr zu beschaffen.

 

Das erste Preisschießen unter den Mitgliedern wurde 1959 ausgetragen. Die Schützen freuten sich über die Preise, die vorwiegend aus Naturalien (Torten, Geselchtem etc.) bestanden und nach der Preisverleihung meist gleich gemeinschaftlich verzehrt wurden.

 

Schon im Herbst 1959 organisierten sich die Frohsinn-Schützen im Gau Rottal, der kurz zuvor aus den Gauen Eggenfelden und Pfarrkirchen fusionierte. Somit gehörte man offiziell dem Bayerischen sowie dem Deutschen Sportschützenbund an. Der Gau Rottal stieg bei dieser Zusammenlegung der beiden ehemaligen Gaue zum größten in ganz Niederbayern auf. In dieser Zeit gaben sich die Frohsinnschützen ihre erste Satzung, um diverse Belange schriftlich zu regeln. Schon lange arbeitete die Vereinsspitze daran, im Herbergslokal eine Schießanlage zu errichten, die den Vorschriften des Bayerischen Sportschützenbundes entsprechen sollte. Als 1961 die Herbergsleute einen neuen Saal erbauten, war die Gelegenheit gegeben, richtige Schießstände mit 10 Metern Länge aufzustellen. Dies wurde sogleich zum Anlass genommen, ein öffentliches, auf den gesamten Gau Rottal und den umliegenden Gauen ausgelobtes Preisschießen auszurichten. Aus dem Erlös konnte der Verein ein für damalige Verhältnisse modernes Luftgewehr kaufen.

 

1962 schneiderte der Vereinskassier Xaver Aigner die erste Vereinskleidung: grüne Hüte wurden mit hellgrauen Lodenjacken getragen. Im Gau Rottal, vornehmlich südlich der Rott, standen einige Schützenfahnenweihen an und so legten sich auch die Frauen der Frohsinn-Schützen einheitlich rotkarierte Dirndlkleider zu. Bei einer Fahnenweihe 1962 in Triftern fielen die Frohsinn-Schützen aus Ruhstorf mit dieser neuen Tracht sehr angenehm auf und erhielten viel Applaus.

 

1963 beteiligte sich der Verein erstmals an den Gaurundenwettkämpfen, obwohl der Verein nur ein geeignetes Gewehr besaß. So staunten einige unserer Schützen nicht schlecht, als die gegnerische Mannschaft mit je einem Gewehr pro Schütze bei uns antrat. Ebenso beschloss man 1963, auch eine Schützenkette anzuschaffen. Mehrere Mitglieder spendeten historische Silbermünzen und Taler und so konnte man dieses Vorhaben rasch in die Tat umsetzen. Einer der Hauptsponsoren, Xaver Harlander sen., durfte sich diese neue Kette 1964 als Schützenkönig das erste Mal umhängen.

 

1965 konnte dann das 10-jährige Bestehen des Vereins mit einem Kappenabend vereinsintern gefeiert werden. Ein Rehessen war der genüssliche Höhepunkt des Abends.

 

In der Generalversammlung 1967 einigte man sich in der Vorstandschaft darauf, eine Vereinsfahne zu kaufen und diese am 29. und 30. Juni 1968 im Zuge eines Festaktes weihen zu lassen. Als Fahnenmutter konnte die Frau des 1. Schützenmeisters, Anneliese Kleiner, gewonnen werden. Die Funktion des Schirmherrn übernahm MdB Dr. Fritz Kempfler, als Festjungfrauen agierten Hildegard Maier, Bergstorf, Maria Schlappinger, Mooshaus, Resi Büchner, Ruhstorf und Maria Sicheneder, Schwarzenberg in dieser Fahnenweihe. Die Fahne trug mit Stolz Xaver Busler aus Pirka. Die Bergschützen aus Arnstorf stellten gerne den Patenverein und so konnte das Fest bei herrlichem Wetter unter Beteiligung von 50 Schützen- und Ortsvereinen gefeiert werden.

 

1970 durfte der Verein die Patenschaft bei der Fahnenweihe der Gemütlichkeitsschützen Simbach übernehmen.

 

Der Schießbetrieb des Vereins jedoch litt sehr darunter, dass durch die verschiedensten Veranstaltungen im Saal des „Oberwirtes“ diese Örtlichkeit den Schützen nicht immer so zu Verfügung stand, wie es diese für nötig empfanden. Eine praktikable Lösung suchend,  wurde 1971 die bestehende Kegelbahn des Herbergslokals von den Mitgliedern umgebaut, so dass der Schießbetrieb auf vier Ständen möglich war. Im Dezember desselben Jahres konnte der Stand durch Herrn Pfarrer Hubert Gischka eingeweiht werden. Der Startschuss der Anlage erfolgte durch ein Standeröffnungs- und Königsschießen an Weihnachten 1971.

Als erste aktive Schützendame und Dame überhaupt trat 1972 die Fahnenmutter Anneliese Kleiner dem Verein bei.

 

1973 trug der Verein für den 1963 tödlich verunglückten ehemaligen Schützenmeister Michael Schweikl ein gut besuchtes Gedächtnisschießen aus.

 

Als im Frühjahr 1973 das Gauschießen im Gau Rottal stattfand, durften wegen der durchgeführten Gebietsreform 1972 die Simbacher Schützenvereine an dem damit verbundenen  Landratspokal -schießen nicht mehr teilnehmen. Daraufhin bemühte man sich allseits, bei dem nun zuständigen Landrat des Landkreises Dingolfing-Landau, Herrn Fritz Ettengruber, um einen Landratspokal für die ausgeschlossenen Vereine, damit auch hier dieses traditionelle Schießen weitergeführt werden konnte. Landrat Ettengruber spendete auch sogleich einen Pokal, und so konnte das erste Landratspokalschießen in der Gemeinde Simbach am 23. November 1973 stattfinden.

 

In den folgenden Jahren stieg das sportliche Interesse weiter und junge Schützen traten dem Verein bei, sodass die vier Schießstände in der Kegelbahn kaum mehr ausreichten. Umständlich war auch das häufige Auf- und Abbauen der Stände was dem Training und Wettkampf nicht gerade förderlich war. Da das Herbergslokal keinerlei Erweiterungsmöglichkeit bot, sah man sich im Ort um und stieß auf das verlassene und zum Teil ungenutzte Schulgebäude. Die Frohsinn-Schützen stellten an die Gemeinde einen Antrag auf Überlassung eines Schulsaales und zwei Nebenräume zur Unterbringung einer Schießanlage für sieben Stände sowie einen Aufenthalts- und Umkleideraum. Am 17. Januar 1979 konnte man nach gründlicher Vorbereitung und Planung mit dem Umbau der alten Schulräume beginnen. In 900 freiwilligen Arbeitsstunden wurde die neue Anlage in genau zwei Monaten fertiggestellt. Am 17. März 1979 weihte Pfarrer Georg Dirnberger im Beisein vieler Ehrengäste die neuen Räumlichkeiten der stolzen Schützen ein. 1. Bürgermeister Wagner, 2. Bürgermeister Fischer, 1. Gauschützenmeister Kuns, MdB Dr. Günter Müller und auch 1. Schützenmeister Helmut Kleiner ließen es sich nicht nehmen, den ersten Schuss auf der damals hochmodernen Schießanlage abzugeben. Am Tag darauf öffnete man das neue Schützenheim für die gesamte Bevölkerung, um den interessierten Bürgern das Geschaffene zeigen zu können.                   

 

Nach dem das Theaterspielen aufgegeben wurde und nur noch ein geschlossener „Schützenball“ am Stephanitag in der Diskothek des „Oberwirts“ stattfand, suchten die Verantwortlichen des Vereins nach anderen gesellschaftlichen Veranstaltungen  und so wurde ab 1975 eine jährliche Christbaumversteigerung ins Leben gerufen.

 

Das erste Gartenfest fand 1976 im Hof vom 1.Schützenmeister Helmut Kleiner in Reichenöd statt.

 

1980 wurde das 25-jährige Bestehen des Vereins gebührend gefeiert. Den Auftakt bildete im Frühjahr ein Eröffnungs- und Jubiläumsschießen an dem sich 228 Schützen beteiligten. Die Geschäftswelt aus Simbach und Umgebung sowie weitere Gönner aus dem Gemeindegebiet unterstützten dieses Schießen. Am 28. und 29. Juni 1980 folgte das Gründungsfest.

 

Ab 1981 verlegte man die Gartenfeste auf den Sportplatz der ehemaligen Schule in Ruhstorf, auf dem zum Teil das von 2004 bis 2006 neu erbaute Schützenheim steht. Sehr wichtig waren den Vereinsverantwortlichen die Kinder und Jugendlichen, für die sich der Verein immer etwas Besonderes einfallen ließ.

 

1982 stellte man sich als Patenverein zur Fahnenweihe des Nachbarvereins Eichenlaub Failnbach zur Verfügung. Ida Krieger übernahm das Amt der Patenbraut.

1983, nachdem die Mitgliederzahl die 100-er Marke überstiegen hatte, wurde es den Schützen in ihren Räumlichkeiten wiederum zu eng und man beschloss, diese nochmals zu vergrößern. Auch hier waren es wieder großzügige Spender und Gönner des Vereins, die es ermöglichten, einen gemütlichen und vor allem größeren Aufenthaltsraum zu schaffen. Im selben Jahr konnten die Frohsinnschützen erstmalig  den Landratspokal gewinnen.

Anfang des Jahres 1984 entschied sich die Vorstandschaft bzw. die Mitgliederversammlung dazu, vom Gau Rottal in den Gau Landau zu wechseln. Dieser längst fällige Wechsel konnte dann anschließend auch schnell und reibungslos vollzogen werden. Auch stellten die Frohsinn-Schützen 1984 ihren Stand dem Gau Landau zur Verfügung, der sodann in den neuen Räumlichkeiten der Frohsinn-Schützen Ruhstorf die Gaumeisterschaften im Dreistellungskampf austrug.

 

Die Vereinsjugend wird durch eine besondere Betreuung, allen voran durch Hans Gobmeier und Ludwig Enzinger, geleitet und gefördert. Dies gilt sowohl für die sportliche Seite durch spezielles Jugendtraining und Jugendwettkämpfe als auch im gesellschaftlichen Aspekt. Großer Beliebtheit erfreuten sich die alljährlichen Zeltlager am Waginger See, die Fahrt nach Pullman-City mit Übernachtung in einer Blockhütte oder beispielsweise einem Zeltlager am Steinberger Stausee.  Diese Jugendveranstaltungen werden vom Verein unterstützt und finanziell getragen. Genauso bildet die Beteiligung an der Veranstaltung des BSSB auf der Schießanlage in München-Hochbrück, den „Guschu-Open“, speziell für die Schützenjugend eine willkommene Abwechslung.

Ebenfalls 1984 feierte Helmut Kleiner sein 25-jähriges Schützenmeisterjubiläum und erhielt aus der Hand der Vorstandschaft einen geschnitzte Bauernfigur. 1985 stellte der Verein auf das weniger arbeitsintensive Bankeinzugsverfahren um, das eine wesentliche Erleichterung für den Kassier darstellte.

 

Schon ein Jahr später begingen die Frohsinn-Schützen ihr 30-jähriges Bestehen, das mit einem Schützenball in der Holzlandhalle der Gastwirtschaft Wimmer gefeiert wurde. Alle Vereine der Großgemeinde waren eingeladen, dieses Ereignis gebührend zu begehen. Der Patenverein Eichenlaub-Schützen aus Failnbach, mit großer Abordnung, der Bürgermeister Michael Fischer aus Simbach und natürlich die eigenen Mitglieder sowie die gesamte Bevölkerung aus Ruhstorf und Umgebung feierten dieses freudige Ereignis. Alle Mitglieder erhielten ein der aus 1912 stammenden Vereinsnadel nachempfundenes Abzeichen und anschließend wurde fleißig das Tanzbein geschwungen.

 

Auf Vorschlag des 1. Schützenmeisters wurde in der Generalversammlung am 05. Januar 1987 die Vorstandschaft neu gegliedert. Die Aufgaben bezüglich des Schießsports, aber auch die organisatorischen Arbeiten wurden im Laufe der Zeit immer umfangreicher, so dass es an der Zeit war, das Schützenmeisteramt in einen Vorstand und einen Schützenmeister zu teilen. Der Schützenmeister war nun also künftig für die sportlichen Angelegenheiten zuständig, der Vorstand zeichnete für das gesellschaftliche und organisatorische Wirken im Verein verantwortlich. Zum 1.Vorstand wurde Helmut Kleiner und zum 1. Schützenmeister Johann Salzinger jun gewählt.

 

1987 kaufte der Verein die erste Luftpistole.

 

1988 entstand in der schon verjüngten Vorstandschaft die Idee, ein Weinfest zu veranstalten. Eine für diese Gegend eher seltene Gelegenheit, dem traditionell biertrinkenden Volk der Bayern dieses Getränk näher zu bringen. Der Erfolg gab den Schützen Recht und das Weinfest stellt noch heute eine feste Größe im Ablauf des Schützenjahres dar.

 

Xaver Harlander sen. und Ludwig Krieger wurde 1989 die Ehrenmitgliedschaft verliehen.     

     

Die umfangreichste Einkleidung der Mitglieder in der bisherigen Vereinsgeschichte fand 1989 statt: es wurden über 50 Mitglieder mit einer bodenständigen, der Rottaler Bauerntracht nachempfunden Tracht eingekleidet. Diese fand und findet noch immer überall und bei jeder Gelegenheit viel Aufmerksamkeit und Bewunderung. Der Verein hat sich dies durch einen kräftigen Zuschuss einiges kosten lassen. Doch auch der große finanzielle Beitrag eines jeden einzelnen Mitglieds muss hier besonders erwähnt werden. Der erste ganz große Auftritt mit der neuen Vereinskleidung fand bei der Fahnenweihe der KSK Ruhstorf 1991 statt. Auch beim Schützenzug anlässlich des Volksfestes in Deggendorf am 28. Juli desselben Jahres erhielten die Frohsinnschützen immer wieder begeisterten Applaus vom Publikum.

 

Der 1989 erstmals abgehaltene Kinderfasching findet sehr starkes Interesse bis in die heutige Zeit. Besonders ab dem Jahr 1998 nahm der Fasching bei den Frohsinnschützen einen regen Aufschwung. Grund dafür sind die Auftritte der Ruhstorfer Tanzgruppen „Dance Kids“ und die allseits beliebte Maskenprämierung.

 

1991 gab Helmut Kleiner nach 31 Jahren als Schützenmeister und Vorstand die Führung an die nächste Generation weiter, die mit neuen Ideen und Begeisterung an die sicher nicht leichte Aufgabe ging. Zum neuen 1. Vorstand wählte die Versammlung Walter Heidl, 1. Schützenmeister blieb Johann Salzinger jun. Noch im Jahr der Amtsübernahme waren die Bürger von Ruhstorf eingeladen, die Schießstätte der Frohsinnschützen zu besichtigen.

 

1991 wurde die 1. Gaumannschaft zum dritten Mal in Folge Rundenwettkampfsieger im Schützengau Landau. Auch die 2. und 3. Mannschaft sowie die Schützenjugend nahmen erfolgreich an den Rundenwettkämpfen teil. Bei den Gaumeisterschaften 1991 trat erstmals eine Mannschaft mit dem Zimmerstutzen an und konnte auf Anhieb den Mannschaftstitel und auch den Einzeltitel eines Gaumeisters erringen. Bei den darauffolgenden niederbayerischen Meisterschaften war ein Ergebnis im vorderen Teilnehmerfeld möglich.

 

Helmut Kleiner wird in der Jahresversammlung 1992 zum Ehrenvorstand, Fahnenmutter Anneliese Kleiner zum Ehrenmitglied ernannt.

1993 wird ein Telefonanschluss für das Vereinsheim beantragt und der Verein durfte sein 150-stes Mitglied begrüßen.

Aber auch die Ausrüstung des Vereins in sportlicher und gesellschaftlicher Hinsicht behielt man immer im Blickfeld. So kaufte man 1994 eine zweite Luftpistole und eine elektronische Auswertmaschine, eine für damalige Verhältnisse moderne Einrichtung.

1994 werden in der Mitgliederversammlung Johann Salzinger sen. und Max Schuder zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Eine erste große Bewährungsprobe für die junge Vorstandschaft soll das für 1995 geplante Jubiläumsfest darstellen. Ein Jubiläumsball mit der Gruppe „Skylab“, ein großes Sommerfest sowie ein Jubiläumsschießen bildeten den Rahmen des großartigen Festes, an welchem  sich annähernd 500 Personen beteiligten und so zu einem großartigen Ereignis wurde. Ein Festausschuss plante und führte die notwendigen Aktivitäten aus. Die Vereinsfahne wurde restauriert. In vielen Versammlungen und Ausschusssitzungen wurden die Details festgelegt und die Arbeiten verteilt. Aufgrund der ausgezeichneten Arbeit der Vorstandschaft waren die Veranstaltungen ein voller Erfolg.

 

Ein besonderer Anlass führte die Ruhstorfer Schützen 1997 nach Altötting. Man beteiligte sich an der Bayerisch, Österreichischen und Südtiroler Schützenwallfahrt. Das farbenprächtige Bild tausender Teilnehmer bot einen einmaligen Anblick.

1997 erfüllte erstmals ein Schütze aus dem Verein die Voraussetzungen, an der Bayerischen Meisterschaft in München-Hochbrück teilzunehmen. Johann Salzberger erkämpfte sich mit dem Zimmerstutzen einen achtbaren Platz.

1998 werden die Schützen- und Jugendkönigsketten durch Aufpolieren und Neugestaltung aufgewertet. Die Kosten betrugen insgesamt ca. 800 DM. Bei der laufenden Dorferneuerung brachten sich die Schützen aktiv in die Diskussionen mit ein.

 

Die Frohsinnschützen Ruhstorf beteiligen sich am 05. und 06. Juni 1999 mit einer großen Abordnung an der Fahnenweihe des Schützengaus Landau. Ein weiteres herausragendes Erlebnis für alle Ruhstorfer Schützinnen und Schützen stellte die aktive Teilnahme am 19. September 1999 beim Trachten- und Schützenzug im Rahmen des Oktoberfestes in München dar. Der Ruhstorfer Verein erfüllte die strengen Auflagen der Münchener Organisatoren an Tracht und Erscheinungsbild sowie die hohe Anzahl der geforderten Personen (mindestens 40 Teilnehmer) mit Bravour.

 

Ein großer Erfolg und eine von vor allem älteren Schützen gerne angenommenen Gelegenheit, wieder ein Luftgewehr in die Hand zu nehmen, war 2001 das „Ehemaligen-Schießen“. Jeder Teilnehmer erhielt eine Brotzeit.

 

Am 01. April 2001 beteiligen sich die Ruhstorfer Schützen an der größten Schützenparade Niederbayerns. 1.600 Schützen aus 135 Vereinen zogen durch das festlich beflaggte Ruhstorf an der Rott. Anlass dazu waren „50 Jahre Sportschützenbund Niederbayern“. Zitat aus dem Rottaler Anzeiger: „Kuriosum am Rande: Unter der großen Gästeschar weilte erstmals auch die Schützengesellschaft „Frohsinn“ Ruhstorf aus der Gemeinde Simbach/Landau mit Vorsitzendem Walter Heidl, Schützenmeister Johann Salzinger und Schützenkönig Konrad Limmer. Grund genug für Bürgemeister Hallhuber, bei der einzig offiziellen „Ruhstorfer“ Schützengesellschaft (die vier eigenen Vereine firmieren unter ihrem Ortsnamen Eholfing, Pillham, Hader und Grund) als Taferlbub zu fungieren.“. Ein tolles Fest und ein einmaliges Erlebnis für die Ruhstorfer aus dem Landkreis Dingolfing-Landau.

 

2002 stellte man den Patenverein zur Feier des 50-jährigen Bestehens der Alpenroseschützen Langgraben. Beim Patenbitten der Langgrabener Schützen ging es zünftig zu und die Gäste lösten die gestellten Aufgaben souverän.

Im selben Jahr wurde schon heiß über einen Schützenheimneubau diskutiert und in der außerordentlichen Mitgliederversammlung am 23. November trotz geschätzter Kosten von 250.000 Euro (ohne Einrichtung) und dem Wissen um die bevorstehende Arbeit mit überwältigender Mehrheit beschlossen.

 

Im Jahre 2003 geht die Organisation für den Neubau eines Schützenhauses in die „heiße Phase“. Ein wichtiges Datum stellt der 18. Februar 2003 dar: die Frohsinnschützen werden in das Vereinsregister eingetragen und dürfen von nun an den Namenszusatz „e.V.“ verwenden.  Die Zuschussanträge über den Bayerischen Sportschützenbund und den Markt Simbach sowie die Baugenehmigung vom Landratsamt forderten vom Vorstand Walter Heidl einiges an Papierkram und Geduld.

 

2003 erreichte Ludwig Enzinger bei den Niederbayerischen Meisterschaften den 2. Platz mit dem Zimmerstutzen.

 

Ein sportlicher Höhepunkt war 2004 die Teilnahme eines Frohsinnschützen an der deutschen Meisterschaften München-Hochbrück. Wieder konnte Johann Salzberger mit dem Zimmerstutzen seine sportlichen Fähigkeiten unter Beweis stellen.

 

Konrad Limmer organisierte im Winter 2003 / 2004 das Sammeln des Bauholzes, 22 Waldbesitzer spendeten 36 cbm Stammholz. Hugo Klein übernahm das Schneiden und bei Robert Kleiner und Josef Nöbauer lagerten über Monate viele Holzstapel. Angebote für die verschiedenen Gewerke wurden eingeholt und die Papierflut nahm ungeahnte Ausmaße an. Mit dem Abriss und dem Ausheben der Baugrube für das neue Schützenhaus begann am Samstag den 17. April 2004 eine zweijährige, arbeitsreiche Zeit für die Frohsinnschützen Ruhstorf. Vom Abtransport des Aushubmaterials über das Verlegen der Abwasserleitungen, Schalungs- und Maurerarbeiten, Eisenflechten, Decken betonieren und Aufstellen der Nagelbinder usw.  waren viele fleißige Hände am Werk. Bestens versorgt wurden die vielen fleißigen Helfer in einem regelrechten Wettbewerb mit Mittagessen, Kaffee, Kuchen und auch mal mit einem Eis von den Schützenfrauen. Genau 4 Wochen nach dem Ausheben der Baugrube konnten ca. 40 Vereinsmitglieder und Nachbarn mit dem Eindecken des Daches den Rohbau abschließen. Konrad Limmer verdiente sich hierbei den Namen „Mister Rohbau“

 

In den folgenden Monaten ging es natürlich weiter mit dem Dach für den Zwischenbau, Isolierung, Heizung und Sanitär. In Zusammenarbeit mit der Firma Brandhuber wurden insgesamt über 300 qm Bodenheizung verlegt. Hans Gobmeier und Hans Jürgen Salzberger machten mit fachmännischer Unterstützung von Elektriker Erwin Buchban die Elektroinstallation. Nach dem Innenputz folgte gleich darauf der Estrich. Für sämtliche Malerarbeiten innen und außen war Josef Krieger im Einsatz. Die Fließen wurden sehr sorgfältig von Ludwig Enzinger jun und Anton Ollmann jun verlegt. Die Fenster, Innentüren, die hintere Haustür und einen Teil der Inneneinrichtung fertigte Ehrenmitglied Max Schuder. Allein die ca. 180 qm Holzdecke im oberen Schießraum verschlang insgesamt über 800 Eigenleistungsstunden. Die 300 qm Parkettboden wurden unter Führung von Gauschützenmeister Alfons Baumgartner verlegt. Großer Wert wurde auf eine gute Schalldämmung gelegt. Eine Schlüsselrolle kommt dem Raumteiler zwischen Aufenthaltsraum und Schießraum zu. Beim Schießbetrieb trennt er den Schießraum und Aufenthaltsraum akustisch optimal, ermöglicht jedoch durch das schallgedämmte Fenster den Blickkontakt zwischen Aufenthaltsraum und Schießraum. Für Veranstaltungen lässt er sich in kürzester Zeit wegschieben, wodurch ein großer zusammenhängender Veranstaltungsraum entsteht. Für die Versorgung bei den Schießabenden und Veranstaltungen bekam unser Küchenteam natürlich eine neue Küche. Nachdem der Außenputz bewerkstelligt und die Außenwände gestrichen waren, wurde ein lebensgroßer Schütze, gefertigt von Richard Brandhuber an der Giebelseite zum Dorfplatz hin angebracht. Neben vielen Arbeitsstunden über die gesamte Bauzeit hinweg kümmerten sich Walter Heidl sen und Hans Salzinger jun um das Organisatorische, Wolfgang Bauer als Kassier um die Begleichung der  Rechnungen und Albert Wildenberger als Schriftführer um die korrekte Erfassung aller Arbeitsstunden sowie das Festhalten sämtlicher Arbeitsabläufe in Form von Digitalfotos. Nach zweijähriger Bauzeit mit ca. 6000 Eigenleistungsarbeitsstunden der Vereinsmitglieder und ca. 200.000 Euro an bezahlten Rechnungen konnte das neue Schützenhaus am 25. Juni 2006 festlich eingeweiht werden.

 

Parallel zu den letzten Arbeiten im neuen Schützenhaus liefen die Vorbereitungen für das Standeröffnungs,- und Bürgerschießen sowie das 50 jährige Gründungsfest mit Einweihung des Schützenhauses an. Für das Standeröffnungs,- und Bürgerschießen wurde bei über 250 Firmen um Spenden nachgefragt. Durch die Sach- und Geldspenden der Firmen und der Vereinsmitglieder konnten bei der anschließenden Preisverleihung Geld- sowie Sachpreise und Pokale im Gesamtwert von ca. 11.000 Euro vergeben werden. Von Freitag den 21. April 2006 bis Sonntag den 30. April 2006 fand dann das Standeröffnungsschießen statt. An diesem Schießen nahmen 352 Schützinnen und Schützen teil. Von Montag 01. Mai bis Sonntag den 07. Mai folgte dann das Bürgerschießen mit 264 Schützinnen und Schützen. Somit folgten insgesamt 616 Teilnehmer der Einladung zu diesen beiden Schießen. Für Schreiben, Aufsicht, Auswertung und Versorgung der Teilnehmer wurden ca. 750 Stunden geleistet. Es war keine Seltenheit, dass manche Vorstandsmitglieder in diesen 2 Wochen nur noch zum Schlafen zu Hause waren. Bei der Preisverleihung der beiden Schießen konnte Vorstand Walter Heidl die zahlreichen Besucher im Schützenhaus willkommen heißen. Die Standeröffnungsscheibe gewann Alois Birndorfer von den Edelweißschützen Machendorf mit einem 5,5 Teiler. Den Gewinn der Bürgerscheibe sicherte sich mit einem 11,4 Teiler Johann Salzinger sen.

 

Für das 50 jährige Gründungsfest mit Einweihung des neuen Schützenhauses stiftete Fahnenmutter Anneliese Kleiner wie schon zum 40 jährigen Jubiläum ein neues Fahnenband und Anneliese Heidl ein neues Trauerband. Außerdem benötigte man eine Patenbraut, einen Schirmherrn sowie einen Patenverein. Zum Patenbrautbitten fuhr man nach Oberkollbach zu Marina Loher. Nach dem Vortragen der Bitte sagte Marina Loher gerne zu, das Amt der Patenbraut zu übernehmen. Zum Schirmherrnbitten trafen sich die Vorstandschaft, Fahnenmutter und Oberfähnrich im Holzlandhof in Ruhstorf, um den Bürgermeister Alois Schrögmeier zur Übernahme der Schirmherrschaft für das 50 jährige Gründungsfest zu bitten. Nach Erledigen einiger Aufgaben sagte Bürgermeister Alois Schrögmeier zu, das Amt des Schirmherrn zu übernehmen. Als nächstes fuhr man mit dem Bus zu den Alpenroseschützen Langgraben, um Sie als Patenverein zu gewinnen. Nachdem unser „Goethe“ alias Helga Wildenberger unser Anliegen in Versform vorgetragen hat, mussten wir auf das Scheitl und einige schwierige Aufgaben erfüllen, bevor die Alpenroseschützen Langgraben ihre Zustimmung zur Übernahme der Patenschaft gaben.

 

Am Samstag den 24. Juni 2006 feierte man dann einen Jubiläumsschützenball in der Halle des ESCH-Ruhstorf. Zum Tanz spielte die Gruppe „Wake“ aus Simbach und unsere Schützendamen sorgten mit einem kalten Buffet für das leibliche Wohl. Nach zahlreichen Ehrungen und vielen Tanzrunden ging man zu vorgerückter Stunde nach Hause. Am Sonntag den 25. Juni fand um 7.00 Uhr der Weckruf mit der Malgersdorfer Blaskapelle und den Böllerschützen des Schützengaues Landau statt. Nach dem Eintreffen der Gäste und Vereine ging es beim Kirchenzug zum Dorfplatz, wo man einen Altar errichtet hatte. Beim Festgottesdienst segnete Pfarrer Lusawa die restaurierte Fahne und die neuen Fahnenbänder. Anschließend wurde das neue Schützenhaus geweiht. Gesanglich umrahmte den Festgottesdienst die Gruppe Mandala. Nach dem Festzug wurde das Mittagessen von der Schützenjugend an die über 550 Personen aus 32 Vereinen ausgegeben. Nach dem Überreichen der Erinnerungsgeschenke klang das Gründungsfest zu später Stunde mit der Gruppe „SEK“ aus.

 

Nachdem während der Bauzeit des neuen Schützenhauses und der Vorbereitung des 50 jährigen Gründungsfestes die sportlichen Erfolge etwas nachgelassen hatten, konzentrierte man sich nun wieder mehr auf das Sportliche. So kaufte der Schützenverein 2007 einen Zimmerstutzen und erneuerte nach und nach in den darauffolgenden Jahren Luftgewehre und Luftpistolen sowie die Schießbekleidung. Durch diese und weitere  Maßnahmen mehrten sich auch die Erfolge bei den Meisterschaften auf Gau- und Bezirksebene wieder. Auch die Ergebnisse bei den Gaurundenwettkämpfen nahmen einen neuen Aufschwung.

Ebenfalls 2007 wurde eine Vereinshompage erstellt und Anfang 2008 online gestellt.

 

2009 erhielten Walter Heidl sen. und Johann Salzinger jun. die Ehrennadel der Gemeinde Simbach für 25 Jahre Ehrenamtliche Tätigkeit als  1.Vorstand beziehungsweise 1. Schützenmeister. Ehrenvorstand Helmut Kleiner erhielt die Ehrennadel für besondere Verdienste von der Gemeinde Simbach. Für 25 Jahre Ehrenamtliche Tätigkeit als 1. Kassier beziehungsweise 2. Schützenmeister erhielten Wolfgang Bauer und Konrad Limmer 2012 die Ehrennadel der Gemeinde Simbach.

 

Der 1. Vorstand Walter Heidl stellte sich bei der Generalversammlung 2013 nicht mehr zur Wahl. Sein immenser Zeitaufwand als BBV-Präsident begründete diese Entscheidung.  Es wurde die Rückführung der Teilung von Schützenmeisteramt und Vorstandsamt wieder auf eine Person beschlossen. Walter Heidl wurde bei der Jahresversammlung 2014 zum Ehrenvorstand ernannt.

 

2014 konnte erstmals ein Ruhstorfer Schütze den 1. Platz bei den Niederbayerischen Meisterschaften erreichen. Johannes Fuchsberger errang den Titel „Niederbayerischer Meister“ im Luftgewehr Dreistellungskampf. Auch konnte man den Landratspokal zum insgesamt neunten Mal gewinnen. Mit derzeit neun Mannschaften nehmen so viele Schützinnen und Schützen an den verschiedenen Rundenwettkämpfen des Schützengaues Landau teil wie noch nie in der 60 jährigen Vereinsgeschichte. Auch bei den Gaumeisterschaften haben wir mit über 25 Startern einen neuen Rekord erreicht.

Johann Salzinger

1. Schützenmeister

 

 

Der Verein legt ein besonderes Augenmerk auf den sportlichen Erfolg. So konnte nicht nur 1983, 1991, 1994, 1996, 1999, 2000, 2002 und 2003 der Landratspokal errungen werden, sondern auch auf Gauebene. Hier vertreten vier Mannschaften (drei in der Schützenklasse, eine in der Jugendklasse) den Verein und man war schon mit mehreren Gaumeistertiteln in den Disziplinene Luftgewehr und Zimmerstutzen siegreich. Erfolgreiche Teilnahmen an den niederbayerischen und bayerischen Meisterschaften, aber auch an nationalen und internationalen Preis- und Jubiläumsschießen zeichnen das sportliche Engagement der Frohsinn-Schützen aus. Die Verbundenheit zu den Dorfvereinen zeigen die Schützenmitglieder mit reger Beteiligung an den Dorfmeisterschaften beim Fußball und Stockschießen.

Die große Bedeutung der Jugend wurde von der Vereinsführung schon sehr früh erkannt. Für die sehr aktiven Jugendschützen kaufte der Verein 1987 eine Jugend-Schützenkette. Der Verein fördert seinen Nachwuchs in der Form, daß die Jungschützen kostenlos schießen können, vom Schießabend nach Hause gebracht werden und die ganz jungen unter 12 Jahren in einer eigenen Klasse aufliegend schießen dürfen. Aber auch Ausflüge speziell für die Kids werden unternommen, die aus der „Jugendkasse“ bezahlt werden. Jugendwart Hans Gobmeier organisierte für die Schützenjugend schon mehrere Campingaufenthalte am Waginger See und 1998 einen Zweitagesaufenthalt in „Pullman-City“. Einem kleinen Abenteuerausflug mit sportlichem Hintergrund aber vor allem viel Spass kommt der jährlichen Beteiligung unserer Schützenjugend an den GuSchu-Open in München-Hochbrück gleich. Auch diese Unternehmung wird von den Jugendleitern Hans Gobmeier und Ludwig Enzinger organsisiert und geleitet.

Wenn früher Schützenbälle, Theateraufführungen und Ausflüge das gesellschaftliche Vereinsleben prägten, sind dies heute das weithin beliebte Weinfest, die Christbaumversteigerung, das schon traditionelle Sommerfest mit Kindernachmittag und der Kinderfasching mit Faschingsumzug durch das Dorf. Alljährlich veranstaltet der Verein auch einen Kappenabend sowie eine Jahresabschlußfeier, bei der sich die Aktiven des Vereins treffen. 1989 kleidete sich ein großer Teil der Mitglieder mit einer bodenständigen

Tracht ein, um bei Veranstaltungen ein einheitliches Bild abzugeben. Dies wird bei Fahnenweihen, Hochzeiten, beim Jahrtag der KSK oder beim Volksfestauszug in Simbach eindrucksvoll belegt. Ein besonderes Erlebnis für die Ruhstorfer Bevölkerung war 1995 das 40-jährige Gründungsfest des Vereins mit einem Preisschießen, an dem sich annähernd 500 Personen beteiligten.  

Seine größte Leistung aber erbrachte der Verein von 2004 bis Anfang 2006, als sich die Aktiven unter der sehr sachkundigen und engagierten Führung von 1. Vorstand Walter Heidl und 1. Schützenmeister Hans Salzinger jun. aufmachten und ein neues Vereinsheim erstellten. Nach nur zweijähriger Bauzeit mit ca. 6000 Eigenleistungs-arbeitsstunden der Mitglieder und zusätzlich einem finanziellen Aufwand von ca. 200.000 € haben sich die Frohsinn-Schützen Ruhstorf sicher das schönste Jubiläumsgeschenk zu ihrem 50-jährigem Bestehen selbst gemacht.

Der sehr aktive Verein zählt momentan 142 Mitglieder, davon 34 Damen und 108 Herren bzw. 20 Schüler und Jugendliche. Der jährliche Vereinsbeitrag beträgt Euro 29,-- für Erwachsene und Junioren, Jugendliche zahlen Euro 12,--, und Schüler nur Euro 6,--. Eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben.

Zu den regelmäßigen Treffen zählen natürlich die Schießabende, die an jedem Freitag und Sonntag von Ende Februar bis Anfang Mai und von Ende September bis Ende November stattfinden. Aber auch die Senioren des Vereins treffen sich mittlerweile auf Initiative von Ehrenvorstand Helmut Kleiner wieder regelmäßig bei den Schießabenden zu einem gemütlichen Seniorenstammtisch im Schützenheim. Voraussetzung für diese vielfältigen Aktivitäten ist natürlich eine engagierte Vorstandschaft, die sich als Team versteht und ausgezeichnet zusammenarbeitet.

 

Letzte Aktualisierung ( Montag, 4. Januar 2016 )